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Cricket Team knapp gescheitert
Das Cricket-Team der Universität Göttingen hat den Einzug ins Finale der deutschen Meisterschaft knapp verpasst. Am Sonntag unterlag die Mannschaft auf dem Gelände des Instituts für Sportwissenschaft dem amtierenden Titelträger DSSC Berlin in einem spannenden Halbfinale nach großem Kampf denkbar knapp.
Vor zahlreichen trotz widriger äußerer Bedingungen erschienen Zuschauern erwischten die Göttinger wieder einmal einen schlechten Start. In Abwesenheit ihres Kapitäns Phil Brown verloren sie schnell zwei ihrer Batsmen (Schlagleute). Zudem erschwerte das präzise Bowling (Werfen) der mit drei Nationalspielern angetretenen Berliner das Punktesammeln erheblich. So standen für das Team am Ende schwer zu verteidigende 130 Runs (Punkte) zu Buche, von denen Durga Saggu als bester Batsman 27 erzielte.
Auch die favorisierten Berliner verloren jedoch gegen das exzellente Bowling des hochkonzentrierten Göttinger Teams schnell drei ihrer Batsmen. Damit war das Spiel offen und die Berliner mussten wahre Schwerstarbeit verrichten, um zu Punkten zu gelangen. Kurz vor Ende der Spielzeit und mit lediglich zwei verbliebenen Batsmen gelang es ihnen jedoch den für den Sieg benötigten 131. Run zu erzielen. Entscheidend für den Sieg der Berliner war dabei vor allem die Leistung von Nationalspieler Asif Khan, der 41 Runs erzielt und dafür zum besten Spieler des Halbfinales gewählt wurde.
Mit dieser etwas unglücklichen Niederlage endete für das Cricket Team der Universität eine Saison, die selbst die kühnsten Erwartungen noch weit übertroffen hat. Der DSSC Berlin trifft im Finale nun auf den Bonner CC.
Report from the President of the DCB (Deutscher Cricket Bund)
Der DSSC dankt die CC d uni Göttingen für die tolle Veranstaltung und das Spiel am Sonntag. Wie erwartet, das Spiel war spannend und beide Mannschaften mussten hart kämpfen. Am Ende hat der DSSC Berlin mit 2 wickets gewonnen aber lob an der jungen Spielern der uni Göttingen, die tolle Leistung und 'sportsman spirit' gezeigt haben. So macht cricket spaß.
Die Begrüßung durch die Gänseliesel und der Reise mit dem London Bus war einfach hervorragend. Die zahlreiche zuschauer mit vielen Kinder (es gab auch cricket für Kinder und jede menge nachwuchs mit bat und ball zu sehen) trotz einem kalten Tag, die auch cricket gespielt sagte viel über die tolle vorbereitung des Gastgebers.
Vielen Dank nochmal für alles und der DSSC wird alles geben, um die DCB Meisterschaft wieder zu gewinnen.
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Regards
Asif
WE ARE THROUGH TO THE DCB SEMI-FINALS!!!
Date is the 9th of September!

WE ARE THE CHAMPIONS!!!
WATCH OUT THE VIDEO ON YOUTUBE !!
The Cricket Team of the University of Göttingen won the final of the North German Cricket League for the first time in its history yesterday (12 August 2007) beating the 2005 German Clubs Champions and last year´s NDCV champions, Hamburg Cricket Club, by just 13 runs in a nail-biting finish in Kiel. Man of the Match was Markus Nitsch!
„Das Wunder von Kiel“ oder „Wie Teamspirit Berge versetzen kann!“
Wahrscheinlich hat es am Abend des 11. August im Nieselregen der Kieler Förde niemand (außer Dhushan) ernsthaft für möglich gehalten. Aber nicht einmal 20 Stunden später war das Cricket Team der Universität Göttingen zum ersten Mal in seiner Geschichte Norddeutscher Meister. Bis dahin hatten alle Beteiligten aber ein wahres Wechselbad der Gefühle zu überstehen.
Der Beginn war durchaus verheißungsvoll. Am Morgen des 12. August hatte sich der Regen verzogen, die Sonne lachte vom Himmel und eine leichte erfrischende Brise wehte über das Land. Die Mannschaftsmitglieder waren – dem Anschein nach zu Urteilen – gut ausgeschlafen und hoch motiviert. Als Skipper Phil Brown dann auch noch mit einem erneut gewonnenen Toss etwaigen Zweifeln an seiner englischen Herkunft neue Nahrung gab, keimte langsam Hoffnung auf. Denn dies eröffnete dem Göttinger Team die Möglichkeit wie im sensationell gewonnenen Halbfinale gegen Pak Alemi zuerst zu batten. Wie bei dieser Gelegenheit schienen auch für das Finale gegen das als Titelverteidiger und klarer Favorit geltende Team des HSV mindestens 200 Runs notwendig zu sein, um das Spiel halbwegs offen gestalten zu können.
Es stellte sich allerdings schnell heraus, dass man diese Rechnung ohne die Hamburger gemacht hatte. Deren Opening Bowler Barkatullah Masaud und Shakil Ahmed Butt fanden jede Menge Swing und stellten die Göttinger Top und Middle Order Batsmen vor erhebliche Probleme. Nach ca. 20 Overs hatte das Göttinger Team bereits 6 Batsmen verloren und gerade einmal 63 Runs auf dem Scoreboard. Einzig Ayoma Abeywickrama konnte bis zu diesem Zeitpunkt mit 26 Runs überzeugen. Damit waren die angestrebten 200 Runs in unerreichbare Ferne gerückt. Eher drohte ein Ergebnis von deutlich weniger als 100 Runs und ein äußerst einseitiges Finale. In dieser Situation zeigte sich jedoch, dass im Unterschied zu den Vorjahren auch die Tailender noch in der Lage sind, diszipliniert zu batten und ihren Beitrag zu leisten. So gelang es den letzten 4 Batsmen, das Ergebnis noch bis auf 120 Runs zu verbessern. Als besonders wichtig sollte sich später herausstellen, dass es allein dem letzten Batting-Paar Roshan Ariyanayagam und Bilal Ahmed Asafali gelang 24 Runs zu erzielen. Zur Halbzeit schienen diese in 46.3 Overs erzielten 120 Runs – so hart sie auch erkämpft waren - jedoch zu nicht viel mehr zu taugen, als in Anbetracht der aus der Vergangenheit bekannten Überlegenheit des HSV halbwegs das Gesicht zu wahren.
Es sollte ganz anders kommen!
Im Gefühl des vermeintlich sicheren Sieges versuchten die Batsmen des HSV – wie es ihrem Naturell entspricht – die für den Sieg benötigten 120 Runs so schnell wie nur möglich zu erzielen. In den ersten 7 Overs, in denen sie 49 Runs erzielten, schien diese Taktik trotz einer mit vollem Einsatz fieldenden Göttinger Mannschaft, die sich keinesfalls aufgegeben hatte, sogar aufzugehen. Doch das Spiel nahm eine dramatische Wende, als Kapitän Phil Brown frühzeitig auf seine Spin Bowler zurückgriff. In kurzer Zeit gelang es diesen, 5 Wickets zu nehmen. Da die mit nur zehn Mann angetretenen Hamburger zu diesem Zeitpunkt erst 53 Runs erzielt hatten, waren sie in der Folge gezwungen, gegen das präzise Göttinger Bowling vorsichtiger zu Werke zu gehen. Das Spiel war damit offen und entwickelte sich zu einem wahren Thriller. Der HSV näherte sich langsam und stetig dem Ziel von 120 Runs, verlor aber regelmäßig einzelne Wickets. Von den Göttinger Bowlern taten sich dabei vor allem Kapitän Phil Brown mit 3 wickets und der später zum „Man of the Match“ gewählte Markus Nitsch mit 4 wickets hervor. Beim Stand von 95 Runs kam das letzte Batting-Paar des HSV zusammen und drohte kurzzeitig die Göttinger um den Lohn ihres aufopferungsvollen Kampfes zu bringen. Die Spannung war kaum noch zu überbieten. Beim Stand von 107 Runs gelang es schließlich Anaranayan Raghavendran, das letzte Wicket zu nehmen.
Der anschließende Jubel kannte keine Grenzen…
| Die Mannschaft/The Team: Phil Brown (Captain) Muhammad Abid Ayoma Abeywickrema (Wicket-Keeper) Jegannath Korukottu (Vice-Captain) LaxmiRaghavendran Alastor Premnath Devang Patel Markus Nitsch Dhushan Ekanayake Roshan Ariyanayagam BilalAhmed Niklas Dewald (12th Man) | ![]() |
Die nachstehenden Spieler gehören genau so viel zu der Mannschaft, da sie während der Saison mitgespielt und, deswegen, mitgewonnen haben.
The following players belong to the team just as much, as they played and won for us during the season.
Durga Saggu
Patrick Sheehy
Rajesh Rajeshwararao
Sudhi
Raghu
And last, but not least, our Obmann, Max Höhne and Webmaster, Paramjit Singh.
Thanks to all of you!!!!!!
Phil Brown ins Nationalmannschaftskader berufen!
Der Kapitän und Opening Batsman des Cricket Teams der Universität Göttingen ist mit dem deutschen Cricket Nationalmannschaftskader zum Trainingslager in Todmorden (bei Manchester) in England von 8. bis zum 15. Juli, 2007 gereist. Die Nationalmannschaft spielt in 2008 in zwei sehr wichtigen Turnieren und hat jetzt schon mit dem Training dafür begonnen.
Phil wurde bereits letztes Jahr zum Nationalmannschaftstrials eingeladen, hat aber den Sprung in die Mannschaft nicht geschafft. Jetzt ist er zum zweiten Mal dabei gewesen und hat seinen ersten zwei Spielen für Deutschland gespielt. Im ersten Spiel gegen Keswick Cricket Club - in den wunderschönen Lake District Englands gelegen – battete Phil fast 25 Overs für 21 Runs und gab die deutsche Mannschaft einen soliden Start. Im zweiten Spiel gegen Elland Cricket Club battete Phil sogar 44 overs und war Top Scorer für Deutschland mit 34 Runs. Dafür wurde er als Man of the Match für Deutschland gewählt.
Wir gratulieren Phil und wünschen ihn alles Gute und viel Glück in seine Zukunft in der deutsche Cricket Nationalmannschaft.





